Wie wählt man die richtige Grafikkarte?
Auflösung, VRAM, Stromverbrauch, Anschlüsse und Preis pro FPS: ein praktischer Leitfaden zur passenden GPU.
Beim Monitor anfangen
Die passende Grafikkarte hängt zuerst vom Bildschirm ab. Eine 4K-Karte ist bei 1080p/60 Hz überdimensioniert, eine zu schwache Karte bremst einen schnellen 1440p-Monitor aus.
Legen Sie vor dem Vergleich drei Ziele fest: Auflösung, Bildrate und gewünschte Grafikqualität.
VRAM: nicht zu knapp planen
VRAM speichert Texturen, Bildpuffer und Renderdaten. Ist er voll, muss das System auslagern und Ruckler werden sichtbar.
Für einen neuen PC sind 8 GB bei 1080p noch nutzbar, 12 GB sind für 1440p komfortabler, 16 GB oder mehr bieten Reserven für 4K und 3D-Arbeit.
Nicht nur nach VRAM kaufen: Eine langsamere Karte mit mehr Speicher kann trotzdem die schlechtere Wahl sein.
Raytracing, Upscaling und Kreativarbeit
Raytracing erhöht die GPU-Last stark. Vergleichen Sie bei RT-Nutzung Ergebnisse mit Upscaling, nicht nur klassische Raster-FPS.
Für Schnitt, 3D oder lokale KI zählen Encoder, Software-Unterstützung und Speichergröße.
